Uckermark · Barnim 2011
Wege in die Ursprünglichkeit
Die Uckermark ist reich! Steinreich! Denn die letzte Eiszeit hinterließ hier haufenweise Findlinge. Beliebtes Baumaterial für Großsteingräber, Stadtmauern, Straßen, Feldsteinkirchen, die noch heute den besonderen Charme der Landschaft prägen. Die Eiszeit schuf aber auch sanfte Hügel und über 400 Seen. So hat fast jedes Dorf „seinen“ See vor der Haustür. Ein besonderer Schatz ist der Naturpark Uckermärkische Seen.
Alte Mauern und neues Leben
In der Uckermark trifft allerorten Altes auf Modernes: Das Glasdorf Annenwalde hält den Guinnessrekord mit Sonnenuhren aus Glas. Templin mit der 1.735 m langen Feldsteinmauer bietet Wellness in der NaturTherme und Action in die Westernstadt Eldorado. Das einstige Dominikanerkloster in der 775 Jahre alten Stadt Prenzlau am Unteruckersee ist heute Museum und modernes Kulturzentrum. Ehm Welks Städtchen Angermünde hat einen begehbaren Marktbrunnen und den einzigen Tierpark weit und breit. Und Schwedt lädt ein zum Naturerleben im Nationalpark Unteres Odertal und zum Theaterspaß.
Das Weltwunder im Barnim
Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin verbindet Uckermark und Barnim. Weite Wälder, tiefe Seen, stille Wanderwege vor den Toren Berlins – und viel Geschichte: der Kaiserbahnhof in Joachimsthal, Kloster Chorin, das Jagdschloss Groß Schönebeck, Hussiten in Bernau, das Schiffshebewerk in Niederfinow – ein wahres Weltwunder!



